Gewebe aus 50% Mühlviertler Leinen und 50% Steirischer Jura Schafwolle

Bis 1880 wurde im oberen Mühlviertel vorwiegend Flachs verwebt. Im Buch „Textil-Landschaft Mühlviertel“ nennt Bernhard Heindl den Mundart-Ausdruck „Nissling“*, ein beliebtes, warmes Leinwandgewebe mit Leinenkette und Wollschuss. Dieser Stoff war ein Universalgebrauchsstoff und wurde damals vorwiegend für die Winterröcke der Frauen verwendet. Das Gewebe aus Leinenkette und Wolleinschlag geht bis in die Bronzezeit zurück. Im Schwäbischen und Fränkischen hieß das Gewebe (halb Leinen halb Wolle) „Tirletey“ ein Wort, das im Mühlviertel als „Tirlmadey“ (manchmal auch „Dirgetey“ geschrieben) gebräuchlich war.
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